Und jährlich grüßt das Murmeltier!

Ja, auch in diesem Jahr wird Vieles nicht besser, Vieles teurer und das Leben scheint noch mehr Herausforderungen für uns alle zu haben.

Durch die Erhöhung der CO²-Abgaben müssen wir direkt in vielen Lebensbereichen mehr Geld in die Hand nehmen. Der Weg zur Arbeit, Transport- und Versandkosten, Waren, Dienstleistungen uvm. wird dadurch, wie bei jeder allgemeinen Abgabe, teurer.  Das betrifft dann eben auch die Energiekosten – Gas und Strom werden mal wieder teurer. Die Zusatzbeiträge der Krankenkassen erhöhen sich massiv, gleichzeitig sinken Rentenansprüche.

Alles nicht wirklich ein Grund das neue Jahr zu feiern!

Aber es gibt auch wieder neue Chancen! Neue Wege, Tipps & Tricks!

Welche das sein können, lest ihr in diesem Artikel.

Das Positive vorweg…

  • Das Kindergeld erhöht sich um weitere 5,00 € auf insgesamt 255,00 € / Kind. Immerhin sind das 60,00 € / Kind / Jahr mehr
  • Der Kinderfreibetrag wird von 6.384,00 € bzw. 6.612,00 € auf 6.672,00 € erhöht
  • Die Kinderbetreuungskosten können nun zu 80% und max. 4.800,00 € / Jahr / Kind abgesetzt werden
  • Der Mindestlohn wird um 0,41 € auf 12,82 € erhöht
  • Die Verdienstgrenze für Minijobs wird dadurch von 538,00 € auf 556,00 € angepasst
  • Der Grundfreibetrag (steuerfreies Einkommen) steigt pro Jahr von 11.784,00 € auf 12.096,00 € / Person
  • Der Mietzuschuss steigt je nach Situation um über 15% und es soll einfacher werden diesen zu beantragen – auch für „Normalverdiener“
  • Die Pflegeleistungen steigen um 4,5 %

Benzin, Energie & CO(²)

Pünktlich zum Jahreswechsel erhöht sich die CO²-Abgabe und das zieht, wie bei jeder allgemein gültigen Abgabe, einen ganzen Rattenschwanz nach sich.

Die CO²-Abgabe steigt von 45,00 € auf 55,00 € / Tonne. Was sich in diesen Dimensionen erstmal unspektakulär anhört, führt in der breiten Masse zu nicht unerheblichen Mehrkosten. Vor allem, wenn man bedenkt, welche Lebensbereiche davon betroffen sind – nämlich fast alle!

Und weil es nicht nur fast alle Lebensbereiche betrifft, sondern auch jeden einzelnen von uns, beginnt die Kettenreaktion und alle erhöhen ihre Preise.

Du wirst es beim Tanken merken, denn Benzin und Diesel werden im Schnitt mindestens 4,5 Cent / l teurer. Pro Tankfüllung sind das ca. 2,00 € mehr. Wahrscheinlicher sind jedoch eher 3,00 € und somit locker über 60,00 € im Jahr. Davon sind dann auch Versanddienstleister betroffen und die Kosten für Porto und Versandkosten steigen – erhöhte Transportkosten werden Waren im Allgemeinen teurer machen. Dienstleistungen werden ebenfalls aufgrund gestiegener Lohn- und Lohnnebenkosten, sowie Energiekosten deutlich teurer.

Wo wir gerade bei Energie sind…Strom und Gas sind natürlich ebenfalls betroffen. Auch hier werden sich nicht nur die gesetzlichen Abgaben erhöhen, sondern auch andere Bestandteile, wie die Netzentgelte und bestimmte Umlagen. Der Gaspreis steigt um etwa 4 Cent / kWh. Für ein durchschnittlichen Haushalt (mit ca. 18.000 kWh Verbrauch) bedeutet das ca. 720,00 € mehr im Jahr.

Bei Strom sind es ungefähr 3 Cent / kWh, was bei einem heute realistischen Verbrauch von 3.000 kWh / Jahr einen Aufpreis von ca. 90,00 € im Jahr bedeutet.

Nimmt man alles zusammen ergeben sich im Durchschnitt also insgesamt wahrscheinlich mehr als 1.000,00 € / Jahr, die wir mehr zahlen müssen. Zwar im Sinne der Umwelt, aber für diesselben Leistungen.

Höchste Zeit gegenzusteuern und Kosten zu sparen!

Neben den bekannten Tank-Apps, die dir immer den günstigsten Preis in deiner Nähe anzeigen, solltest du auch bei deinen Anschaffungen darauf achten genau zu vergleichen! Das kannst du z.B. Vergleichseiten, wie idealo und ggf. zusätzlich shoop nutzen und somit nicht nur den besten Preis, sondern auch Cashback erhalten. Schau dazu auch mal auf  unsere Übersicht oder lies den Artikel „Spartipps // Konsum mit Köpfchen“.

Versicherungen

Auch die Versicherungen schlagen wieder gnadenlos zu.

Neben den fast schon normalen jährlichen Erhöhungen bei fast allen Versicherungen, stechen zwei besonders heraus.

Den ersten Hammer haben die meisten von uns schon im Herbst mitbekommen – fast alle Kfz-Versicherer haben die Preise um durchschnittlich 35% angehoben! Das bedeutet locker mal 300 – 400,00 € im Jahr. Zwar liegt das überwiegend an der Neubeurteilung und Neueinstufung der Schadenfreiheitsklassen (SF-Klassen), die alle Versicherer betreffen – aber aufgrund des daraus resultuerenden „Preiskampfes“ kann man durchaus bei gleichen Leistungen den bisherigen Beitrag halten. Manchmal kann man sogar im Vergleich zum „alten“ Beitrag noch sparen, wenn man den Nachteil zum Vorteil macht und die Neueinstufung durch den Wechsel des Versicherungsnehmers ausnutzt. Anders wie bisher, heißt nun jünger u.U. günstiger. Probiert es einfach mal aus!

Genauso wie die Strom- und Gastarife könnt ihr auch Versicherungen ganz einfach auf unserer Vergleichseite HIER vergleichen und richtig Geld sparen!

Der zweite dicke Brocken kommt von den Krankenkassen.

Hier erwartet die meisten von uns eine saftige Erhöhung des Zusatzbeitrags auf insgesamt 4,4 % und zusätzlich zum allgemeinen Beitragssatz von 14,6%. Zwar übernimmt dein Arbeitgeber die Hälfte dieser Beiträge, aber du gibst hier bis zu 9,5 % deines Gehalts für teilweise sogar gekürzte Leistungen ab. Also meist weniger Leistung und dennoch durchschnittlich ca. 300,00 € / Monat (3.600,00 € / Jahr).

Es gibt aber auch Krankenkassen, die lediglich geringe oder sogar gar keine Erhöhungen des Zusatzbeitrags durchführen. Dort gibt es teilweise einen Zusatzbeitrag unter 2%, was deine Abgaben auf 8,2% (- 1,3 %) reduzieren und dir ca. 400,00 € / Jahr sparen könnte. Bei einem Wechsel, der noch bis Ende Januar möglich ist, solltest du dennoch unbedingt auch die Leistungen vergleichen. Wie bei jeder anderen Versicherung (und hier besonders!) gilt, billig ist nicht immer gut!

Deine Rentenansprüche

Auch bei der Rente gibt es mal wieder keine positive Entwicklung.

Mittlerweile sollte wirklich jedem klar sein, dass die Rente allein für niemanden im Alter reichen wird!

Und auch in diesem Jahr wird es – gerade für Normalverdiener – wieder ein wenig schwieriger eine ausreichende Rentenleistung im Alter aufzubauen.

Kurz zur Erklärung: die spätere Rentenleistung ist von unserem jetzigen Gehalt abhängig – das sollte bereits jeder wissen. Was aber viele nicht wissen ist, dass es im Wesentlichen dabei nur auf das Sammeln sog. „Rentenpunkte“ ankommt. Dahinter stecken zwei entscheidene Werte. Einmal das Bruttojahresgehalt, welches du verdienen musst, um einen Rentenpunkt zu sammeln und dann der damit verbundene Betrag, den dieser Rentenpunkt in deiner Rentenzeit wert ist.

Nun wurde der Mindestbetrag pro Rentenpunkt, den du verdienen musst, nochmal drastisch angehoben. Es wird also „schwerer“ werden einen Rentenpunkt zu sammeln. 2024 war es schon ein recht hohes Jahresbrutto i.H.v. 45.358,00 € (also ca. 3.780,00 € / Monat brutto). Nun wurde dieser Betrag um über 5.000,00 € auf 50.493,00 € / Jahr (also ca. 4.207,00 € / Monat) erhöht. Verdienst du weniger, bekommst du nur anteilige Rentenpunkte. Ein Rentenpunkt ist dabei allerdings in der Rentenzeit nur 39,32 € wert.

//Ein Rechenbeispiel:

Selbst wenn du sehr gut verdienst, die Verdienstgrenzen auf dem aktuellen Niveau bleiben und du es schaffst min. 45 Jahre einzuzahlen, bedeutet das

2.272.185,00 € brutto verdient -> 45 Rentenpunkte gesammelt -> 1.769,40 €

Das an sich steht schon in keinem Verhältnis und ist echt traurig. Aber nun überleg´ mal, wieviel du momentan verdienst. Mehr oder weniger als dieser Mindestbetrag? Und, wenn dir das noch nicht reicht, dann schau´ mal, wie sich die Preise in den letzten Jahren entwickelt haben und rechne dir aus, wieviel du dir dann noch von dieser lächerlichen Rente leisten kannst.

An diesem Umstand wirst du nichts ändern können, aber du kannst durchaus gegensteuern!

Schaffe dir deine eigene „Zusatzrente“! Dabei gibt es viele Möglichkeiten, über die wir bereits berichtet haben – schau dir einfach die anderen Artikel dazu an. Grundsätzlich solltest du bei deinem Arbeitgeber die vermögenswirksamen Leistungen (auch mit ETF möglich!) mitnehmen und zusätzlich monatlich einen festen Betrag sparen. Damit sich das auch lohnt, denke bitte nicht an ein klassisches Sparbuch, sondern nutze wenigstens ein Tagesgeld– und nachfolgend ein Festgeldkonto. Dort gibt es momentan im Durchschnitt 3% Verzinsung.

Noch besser und wirklich nicht kompliziert sind monatliche Sparpläne, mit denen du in Fonds/ETF und Aktien investierst. Bei der richtigen Auswahl und Verteilung (Streuung) bringt dir das durchschnittlich 7% Verzinsung. Oben drauf kommen oft noch Dividenden. Wenn du hier monatlich z.B. nur 100,00 € sparst, eine mittlere Gewinnerzielung (Verzinsung) und nur mittlere Dividendenzahlungen berücksichtigst, landest du bereits nach 10 Jahren bei ca. 18.000,00 €. Machst du das 45 Jahre lang, können das unglaubliche 390.000,00 € sein. Im Verhältnis doch einen super „Zusatzrente“ oder!?

Wie das genau funktionieren kann und du dir das Beste für dich selbst zusammenstellen kannst, erklären wir dir gerne!

Kontaktier´ uns gerne für ein kostenloses Erstgespräch und lerne uns kennen!

Fazit

Du siehst also – auch das Jahr 2025 wird schwierig und erfordert Maßnahmen, um weiterhin ein gutes Leben führen zu können.

Es gibt aber auch Chancen und vielleicht führt es auch dazu, dass man versteht, dass man manche Sachen nun einfach angehen MUSS!

Optimiert euch, eure Finanzen, euer leben selbst – wir zeigen euch die möglichen Wege!

Wie immer empfehlen wir:

  • behalte deine Finanzen im Blick -> nutze dafür eine Software oder erstell dir zumindest eine Excel-Übersicht
  • mach regelmäßig einen Check deiner Verträge, um das Optimum herauszuholen und unnötige Kosten zu sparen. Damit lassen sich locker weitere 500,00 € / Jahr sparen -> Vergleichseite
  • vergleiche immer und überall Preise. Pro Kauf kannst du im Durchschnitt 15% sparen. Nutze dabei auch Cashback-Angebote
  • mach deine Steuererklärung. Das spült dir in den meisten Fällen weit über 1.000,00 € in die Kasse
  • Kenne deinen Wert und geh´ auch in diesem Jahr auf deine Vorgesetzten zu. Wie immer, empfehlen wir dir min. 3% herauszuschlagen, also setz´ ruhig mit 5% an
  • Wie oben bereits erwähnt, empfehlen wir auch hier wieder „kluges Sparen“. Lege monatlich einen Betrag (min. 50,00 € sollten es schon sein) zurück und

Es gibt also auch in diesem Jahr wieder einige Tipps & Tricks, um nicht nur finanzielle Einbußen zu umgehen, sondern vielleicht auch insgesamt mehr Geld zur Verfügung zu haben. Immerhin liegt dein Sparpotenzial auch für dieses Jahr bei bis zu 1.500,00 €!

Falls du im Detail erfahren möchtest, was in deiner persönlichen Situation die beste Lösung ist, dann vereinbare gerne dein kostenloses Erstgespräch mit uns!

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